Herzlich willkommen im Imkerverein Lengerich. Im Namen des Vorstandes begrüße ich Sie als neues Mitglied.

 

Hier ein paar Infos:

 

Der Imkerverein Lengerich besteht aus rund 90 Mitgliedern. Zweck des Vereines ist die gegenseitige Unterstützung, Vernetzung, Weiterbildung der Imker sowie die Förderung der Geselligkeit.

Wir halten im Jahr ungefähr 7 Vereinstreffen ab auf denen jeweils die neuesten Entwicklungen in der Imkerei unseres Bezirkes ausgetauscht werden, mit mindestens einer praktischen Vorführung aktuell anfallender imkerlicher Tätigkeiten.

In der Regel beginnen wir das Jahr mit unserer Jahreshauptversammlung. Auf dieser wird jeweils ein Teil des Vorstandes für drei Jahre neu gewählt, werden Ehrungen ausgesprochen, Vereinsbeschlüsse abgestimmt und Neuigkeiten ausgetauscht.

Oft schließt sich im Spätwinter ein Filmbeitrag an. Entweder ein aktueller Lehrfilm oder die Aufzeichnung eines interessanten Fachvortrags zu imkerlich aktuellen Themen

Im späten Frühjahr folgt der Umlarvtag. Unser Verein erwirbt jedes Jahr zwei Inselköniginnen, von denen jedes Mitglied kostenlos Larvenmaterial aus gezielten, auf Friedfertigkeit, Honigertrag und Schwarmträgheit, Verpaarungen zur eigenen Königinnennachzucht beziehen kann. Grundsätzlich ist dies jedoch auch außerhalb dieser Termine möglich. Anfängern wird selbstverständlich geholfen.

Des Weiteren haben wir 2 Standbesichtigungen, auf denen man Gelegenheit hat, anderen Imkern über die Schulter zu schauen. In der Regel werden diese durch eine praktische Lehrvorführung ergänzt.

Auf dem Sommerfest haben wir Gelegenheit, uns näher kennenzulernen, und in lockerer Atmosphäre zu klönen.

Im Herbst beenden wir das Imkerjahr mit der Völkermeldung. Mit der Meldung der Völker gibt man dem Landesverband an, wie viele Völker man eingewintert hat, damit der Versicherungsschutz des Folgejahres festgelegt werden kann. Selbstverständlich bleibt hier mehr Zeit aktuelle Projekte zu besprechen als auf der Hauptversammlung, wo alleine die Wahlen und Berichte der Obleute viel Zeit in Anspruch nehmen.

Als Mitglied unseres Vereines sind Ihre Bienenvölker gegen folgende Schäden versichert:

  • Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Schäden durch Einbruchdiebstahl und Raub, Diebstahl und Frevel (böswillige Handlungen dritter Personen)
  • Schäden durch Sturm (über Windstärke 8)
  • Schäden durch Hochwasser, Überschwemmungen
  • Schäden durch Erdrutsch und Felssturz
  • Schäden durch Hagel, Schneedruck, Erdbeben
  • Spritz- und Stäubeschäden.
  • Schäden durch Tiere (ausgenommen räubernde Bienenvölker und Mäuse).
  • Imkerhaftpflichtversicherung
  • Imkerrechtschutzversicherung

Jährlich haben wir in unserem Verein durchschnittlich drei Schadensfälle im mittleren dreistelligen Bereich, die stets problemlos von der Globalversicherung beglichen werden.

Man kann jedoch auch als reines Vereinsmitglied, zum Preis von 7,-bei uns Mitglied werden, beispielsweise als Zweitmitgliedschaft, mit allen Vereinsrechten.

Die Versicherung und die DIB-Markenrechte müssten dann über Ihren Hauptverein laufen. Mitglieder, die aktiv keine mehr Bienen halten, können ebenfalls in die vergünstigte Mitgliedschaft für 7,-€ im Jahr wechseln.

Für den kurzen Informationsaustausch oder schnelle Hilfe in imkerlichen Fragen gibt es eine WhatsApp-Gruppe, in die man auf Wunsch aufgenommen wird.

Unsere von Behörden genutzte Schwarmfängerliste kann für Anfänger die Gelegenheit zum günstigen Einstieg in die Bienenhaltung sein.

Auch beim Honigabsatz kann der Verein über die Teilnahme an einer Vielzahl von Märkten oder Kooperationen, beispielsweise mit der Kreissparkasse Lengerich helfen. Da wir dem DIB angegliedert sind, haben Sie natürlich nach Absolvieren des „Fachkundenachweis Honig“ die Möglichkeit Ihren Honig ausschließlich oder zusätzlich im DIB-Glas anzubieten.

Jedes Mitglied hat die Möglichkeit über den Verein das „Deutsche Bienenjournal“ zu einem Vorzugspreis zu abonnieren.

Dreh- und Angelpunkt des Vereines ist die Webseite. Hier können Sie stets tagesaktuell die jeweiligen Faulbrutsperrgebiete einsehen sowie alle benötigten Formulare wie Bestellscheine für Gewährverschlüsse, Schadensmeldungen an die Versicherung usw. downloaden. Hier finden Sie auch eine Eizugsermächtigung, die Ihnen und unserem Kassenwart die Abrechnung erleichtert.

Alle aktuellen Ereignisse im Verein werden deutlich sichtbar auf der Startseite dargestellt.

Gerade für Einsteiger sind die verlinkten Newsletter interessant. Es handelt sich überwiegend um regionale Newsletter, die einem Jungimker eine gute Orientierung über die jeweils anfallenden Arbeiten, oder aktuellen imkerlichen Themen aus der Region bieten.

Die Zugangsdaten für den internen Bereich lauten:

Benutzer: Imker

Passwort: Verein

Es besteht die Möglichkeit, sich über den Verein Bücher oder ein Refraktometer, großformatige Bilder für Vorträge sowie einen mobilen Verkaufs- und Infopavillon auszuleihen. Eine Übersicht sowie die Aufbauanleitung des Pavillons, findet sich im internen Teil der Webseite.

Ebenfalls im internen Teil stehen die Sitzungsprotokolle unseres Vereines, des Kreisimkervereines und des Landesverbandes.

Alle zwei Jahre bieten wir Grundkurse an. Die 40 Teilnehmer verteilen sich jeweils, wie es Ihre Zeit zulässt, in zwei Gruppen. Der jeweilige Lernstoff wird in unterschiedlichen Terminen den beiden Gruppen vermittelt. Auf diese Art kann man problemlos den Stoff nachholen, sollte man einmal verhindert sein.

 

Den Neuimkern eines Jahres bieten wir an sich alle zwei bis drei Wochen umlaufend an den jeweiligen Bienenständen zu treffen und dort die jeweils anfallenden Arbeiten unter Anleitung unseres Schulungsimkers durchzuführen. Anschließend kann jeder die Arbeiten am eigenen Bienenstand durchführen.

Natürlich besitzen wir auch eine WhatsApp-Gruppe sowie einen Bereich auf der Webseite in denen wir gezielt Hilfestellung und Anleitungen für aktuelle Probleme geben.

Unser Projekt „Imkern 2.0“ soll gezielt Anleitungen für aktuelle Probleme geben.

3-4x im Jahr (bei Bedarf auch öfter) setzen wir seitens des Imkervereins einen Termin von ca. einer Stunde Dauer fest, dessen Thema die Mitglieder bestimmen. Kurze Termine von ca. 10 min Theorie und 30 – 50 min Praxis.

 

Etwas mehr als ein Stammtisch, etwas weniger als ein normaler Jahresprogrammtermin. Der Vorteil ist die Spontanität und Aktualität. Wir sind auf diesem Weg in der Lage spontan und schnell auf Ihre aktuellen Bedürfnisse eingehen zu können, ohne diese Punkte erst auf nächste Jahresprogramm schieben zu müssen. Zusätzlich sind wir näher an Ihren Bedürfnissen, denn mit der Zeit wird man betriebsblind, auch wenn wir stets versuchen dies zu vermeiden.

Die Mitglieder schlagen uns ein Thema vor und wir machen innerhalb der nächsten 4 Wochen einen Termin dazu. Entweder beim jeweiligen Referenten, sollte dies zu weit weg sein auf unserem Vereinsstand. Auf Wunsch gerne direkt auf Ihrem Bienenstand.

 

In unserem Verein verfügen wir über 5 Bienensachverständige, einen Schulungsimker, 3 Honigsachverständige, 3 Obleute aus dem Bereich Zucht sowohl für Carnica als auch die Buckfast Biene, eine Arbeitsgruppe zu Varroaresistenz, Fachleute für alternative Beutensysteme, Handwerker die seit Jahrzehnten Imkereizubehör selber herstellen und sehr viele engagierte Imker die ein ganz besonderes Steckenpferd haben.

Wir hoffen, dass wir alle Ihre Themenwünsche abdecken können.

 

Oft stehen Jungimker vor der Frage, wo sie am besten ihre Materialien kaufen können. Für einen preisgünstigen Einstieg besteht oft die Möglichkeit, Ausrüstungen aus Imkereiaufgaben zu kaufen. In der Regel sind dem Vorstand Imker bekannt, die Ausrüstungen verkaufen. Viele Verbrauchsmaterialien wie Rähmchen, Gläser, Eimer usw. lassen sich günstiger kaufen, wenn man mit Vereinskollegen eine Sammelbestellung aufgibt.

Ansonsten gibt es eine Vielzahl an Onlinegeschäften wie beispielsweise Holtermann oder Bienenweber.

Will man vor Ort kaufen so liegen die nächsten Geschäfte in Georgsmarienhütte (Imkergenossenschaft Teutoburger Wald eG) und in Ascheberg (Imkereibedarf Ascheberg).

Futter in sehr guter Qualität zu günstigen Preisen bekommt man in der Bienenfuttertankstelle Bad Rothenfelde, man benötigt nur entsprechende Kanister oder Honigeimer, um das Futter abfüllen zu lassen.

Der Imkerverein Lengerich betreibt eine WhatsApp-Community mit unterschiedlichen Untergruppen. Durch gezieltes abonnieren der Untergruppen, kann jeder entscheiden welche Nachrichten er erhält und kann so gezielt filtern.

Die Imkerflohmarktgruppe besteht aus rund 100 Imkern aus dem Tecklenburger Land. Bei Interesse sendet bitte eine kure Nachricht an: 0162/7019658. 

           

 

Ganz wichtig ist folgender Teil, da die Bienenhaltung in Deutschland durch verschiedenste Gesetze reglementiert wird, auf deren Einhaltung die Veterinärämter penibel achten:

 

Informieren Sie sich bitte auf unserer Webseite, ob Sie sich in einem Faulbrutsperrgebiet befinden.

Sollte dies der Fall sein, dürfen Sie dort keine Bienen oder Bienenmaterialien bewegen. Dies bedeutet sowohl Neuanschaffungen als auch Umsetzungen und Wanderungen, selbst das Hinzusetzen einer neuen Königin oder der Erwerb gebrauchter Imkereiausrüstung sind für die Dauer des Sperrbezirkes untersagt.

Es lassen sich in der Regel bei Landwirten oder Bekannten außerhalb des Sperrgebietes Standorte finden. Nach Aufhebung des Sperrgebietes kann man die Völker dann an seinen Wunschstandort versetzen.

Als Bienenhalter sind Sie zusätzlich verpflichtet, Ihren Bestand vom ersten Tag der Haltung an der Tierseuchenkasse NRW zu melden, die Sie im Falle einer durch den Amtsveterinär angeordneten Sanierung auch entschädigt. Anzumelden ist der maximal in diesem Jahr angestrebte Bestand. Ändert sich dieser unvorhergesehen, müssen die neuen Völker vom ersten Tag an nachgemeldet werden.

Die Kosten halten sich mit 1,-€ pro Volk, Mindestbeitrag 10,- € / Jahr in Grenzen.

Von dort erhalten Sie im Januar erneut die Aufforderung zur Meldung.

Eine Nichtmeldung ist eine Ordnungswidrigkeit, die seitens des Kreisveterinäramtes mit Bußgeld geahndet wird.

Das Meldeformular für Neuanmeldungen finden Sie unter:

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierseuchenkasse/

Will man Bienen kaufen oder verkaufen, gelten derzeit im Kreis Steinfurt, seit Aufhebung der letzten Sperrgebiete, folgende Verordnungen:

 Jeder Imker darf seine Bienen aufstellen, wo keine Gesetze, Verordnungen oder Eigentumsverhältnisse dem entgegenstehen.

 Wer Bienen umsetzt, kauft oder verkauft benötigt ein Gesundheitszeugnis auf Grundlage einer Futterkranzprobe. Ein Gesundheitszeugnis bekommt man vom Veterinäramt aufgrund einer durch einen Bienensachverständigen (BSV) abgenommenen Futterkranzprobe. Folgende BSV hat unser Verein: Robert Laufer: 0176/41159232, Armin Linke: 05481/1870, Guido Meier: 05405/6168818.

Für eine Futterkranzprobe fallen Kosten an. Zum einen Arbeitszeit und Materialkosten für den BSV sowie die Untersuchungskosten für das Untersuchungsamt. Das Verterinäramt nimmt für das Gesundheitszeugnis ebenfalls Gebühren.

 

Wer den Landkreis verlässt, benötigt eine Wandergenehmigung auf Grundlage eines Gesundheitszeugnisses. Auch hier gilt die alte Regelung, wie vor Erstellung des Sperrgebietes.

Die Wandergenehmigung bekommt man auch durch das Veterinäramt auf der Grundlage eines Gesundheitszeugnisses, auch diese ist gebührenpflichtig.

Im neuen Landkreis muss man dem dortigen Veterinäramt im Vorfeld den neuen Standort mitteilen und die Wandergenehmigung vorlegen. Es empfiehlt sich, den ortsansässigen Imkerverein ebenfalls zu informieren, dies ist jedoch keine Pflicht.

 

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie mich jederzeit unter 0162 7019658 anrufen?

 

 

Liebe Grüße.

 

 

Andreas Noll

 

 

Liebe Vereinsmitglieder,

wie in allen Bereichen, war auch das imkerliche Vereinsleben im vergangenen Jahr nur sehr eingeschränkt möglich. Auch im Hinblick auf das Jahresende kann man nicht sicher planen.

Wir haben uns entschieden in diesem Jahr noch ein Sommerfest abzuhalten, auf dem alle Neuigkeiten ausgetauscht, sowie die Ehrungen stattfinden werden.

Die Wahlen werden auf die nächste Jahreshauptversammlung verschoben, um zwei Wahlen innerhalb weniger Monate zu vermeiden.

Auch eine Sitzung zur Völkermeldung im November lässt sich derzeit nicht sicher planen, daher senden wir die Meldebögen, um Porto zu sparen, schon jetzt mit. Abgabefrist ist der 01.12.2021.

Alle Wildbienenarten sind in Deutschland streng geschützt. Im häuslichen Umfeld kann man sie getrost belassen. Ohnehin kann der Stachel der meisten Arten die menschliche Haut nicht durchdringen.

 

(Die rund 30 deutschen Hummelarten gehören zu den wenigen Wildbienenarten deren Stachel die menschliche Haut durchdringen können, Bild: A.Noll)

 

Anders als die Honigbiene sind, abgesehen von den Hummeln, Wildbienen nicht staatenbildend und haben keine Königin. Die Nistweisen reichen von streng solitär bis zu Kolonien von Solitärnestern.

Gerade die im Siedlungsraum relativ häufige Art Andrena flavipes bildet oft riesige Kolonien auf schütteren Rasenflächen und überzieht die Fläche geradezu mit einem Teppich aus fliegenden Bienen.

Hier hilft es einfach für einige Wochen den entsprechenden Bereich nicht zu mähen, zumal die Bienen ohnehin nur in sehr schütterem Gras nisten würden.

(Paarung der Frühjahrs Weidenbiene, Bild A.Noll)

 

Will man Wildbienen helfen, so empfiehlt es sich heimische nicht gefüllt blühende Pflanzen zu verwenden, „Unkräutern“ in nicht benötigten Gartenbereichen eine Chance zu geben, auf Pestizide zu verzichten sowie mehrjährige Blumenwiesen mit heimischen Pflanzen anzulegen.

Einjährige Mischungen, welche im Frühjahr ausgesät werden, blühen für die meisten Wildbienenarten zu spät. Viele Arten haben Ihren Jahreszyklus zur Blütezeit schon beendet und die Profiteure sind die nicht spezialisierten „Allerweltsarten“ die ohne diese Blühstreifen genauso häufig wären.

Diese Blühstreifen sind nicht sinnlos, Schwebfliegen,Schmetterlinge und eine Vielzahl von Insekten nutzen diese,nur für Wild- und Honigbienen sind sie eher mäßig interessannt. Hier würden mehrjährige Blühstreifen aus regionalen Pflanzen mehr Sinn machen.

Liegen diese Blühstreifen jedoch an viel und schnell befahrenen Straßen, so werden sie für viele Besucher zur tödlichen Falle.

Gleiches gilt für Nisthilfen. Zum Wildbienenschutz tragen sie nicht bei. Auch hier nisten ausschließlich ohnehin häufige Arten die in unserer Landschaft keinerlei Wohnungsnot haben. Zudem fördert man das Auftreten von Parasiten durch die unnatürlich hohe Nestdichte.

Zum Zwecke der Naturbeobachtung machen Sie jedoch Sinn.

(Die gehörnte Mauerbiene ist ein typischer Nisthilfebewohner, Bild: A.Noll )

Leider ist in diesem Bereich ein fast fanatischer Glaubenskrieg entstanden. Zum einen werden riesige Nisthilfen gebaut die durch Ihre enorme Größe so viele Parasiten anziehen, dass die Zielarten kaum hochkommen, zum anderen werden Naturfreunde angegriffen, wenn sie die Kanten der Bohrungen nicht abschmirgeln oder die Löcher nicht mit Draht vor Vogelfraß schützen.

Da Nisthilfen aus artenschützerischer Sicht keinen Sinn machen, sollte man Sie ausschließlich als wertvollen Beitrag zur Naturerziehung sehen.

Eine Nisthilfe ist ein eigener Mikrokosmos, Sie sollte nicht zu groß sein und auf Tannenzapfen, Schlitze zu Hohlräumen oder Stroh verzichten in denen sich ohnehin überwiegend Spinnen aufhalten, die die Bienen abgreifen.

Da in der Natur auch niemand Löcher abschmirgelt braucht man dies bei seiner Nisthilfe auch nicht zu tun.

Man sollte die Chance nutzen beobachten zu können welche Wildbienen dort einziehen und welche Bienen-, Wespen- und Fliegenarten diese parasitieren.

(Die gemeine Goldwespe ist ein  regelmäßiger Parasit der gehörnten Mauerbiene. Ihre Larven ernähren sich von den Mauerbienenlarven, Bild: A.Noll)

Zu nahezu jeder Wildbienenart gibt es eine andere Wildbienen-, Wespen- oder Fliegenart die sich die Brut oder die Pollenvorräte des Wirtes zu Nutze macht.

Dazu gehören auch Vögel die sich in seltenen Fällen daran bedienen.

Wer eine geeignete Fläche hat, kann an vollsonniger Stelle ein Sandarium errichten, welches den bodenbewohnenden Arten Nistraum bietet.

(Die Nester der Frühjahrs-Seidenbiene dürften bald schon in einem Sandarium zu sehen sein, Bild: A.Noll)

 

(Männchen und Weibchen der Frühjahrs Seidenbiene unterscheiden sich deutlich in der Färbung, Bild: A.Noll)

Hierfür benötigt man ungewaschenen gemischtkörnigen Sand mit dem man eine Grundfläche von mindestens einem Quadratmeter, 50cm tief auffüllt. In feinem gewaschenem Spielplatzsand würden die Niströhren zusammenbrechen. Will man es besonders gut machen so kann man eine kleine 50 cm hohe, südexponierte Steilwand aus Löß oder sandigem Lehm anschließen.

Für den Nestverschluss legen Sie an eine Seite etwas altes Totholz.

Hier können verschiedene Arten wie die Frühlings Seidenbiene oder verschiedene Sandbienenarten Ihre Nester anlegen.

(Die Senf-Blauschilersandbiene gehört zu den seltenen Besuchern eines Sandariums, Bild A.Noll)

 (Die Senf-Wespenbiene ist die auf diese Sandbienenart spezialisierte Kuckucksbiene. Sie legt ihre Eier in die Sandbienennester und spart sich so das Eintragen von Pollen,Bild:A.Noll)

Sollten Sie Wildbienen im Garten haben und eine Beratung benötigen, können Sie sich unter 0162 7019658 melden.

 

(Wollschweber, als Sandbienenparasiten, lassen Ihre Eier in die Niströhren sandbewohnender Bienen fallen, Bild: A.Noll)